Sportclub Disc Golf Söhnstetten: uneingeschränkt bespielbar (Details)
Skilift: Betrieb in Händen der Gemeinde
Mit von der Partie waren fünf Teilnehmer des WSCA Söhnstetten/Steinheim. Die beiden WSCA Asse der offenen Klasse Michael Stelzer (Deutscher Meister 2006, Vize-Europameister 2008) und Dominik Stampfer (Vizemeister 2011, Deutscher Junioren-Meister 2010) rechneten sich Chancen auf einen Platz im Finale der besten vier aus. Christoph Kroll und Florian Knoll hingegen peilten auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft einen Platz im Mittelfeld an. Maximilian Tkocz ging in der Junioren Klasse in das Rennen und erhoffte sich einen Platz in den Top 6.
Mit Spannung fieberte man den letzten beiden Vorrunden entgegen und hoffte, zumindest einen Finalplatz in einer Division zu erreichen. Michael Stelzer aus Söhnstetten konnte jedoch sein konstantes Spiel aus den ersten drei Vorrunden nicht reproduzieren und musste Federn lassen. Dennoch hatte er einen Halbfinalplatz sicher und startete von Platz sieben aus in das Halbfinale. Stampfer hingegen konnte nun endlich sein gutes Spiel vorweisen, eine herausragende Runde um einen Finalplatz zu wahren, blieb ihm jedoch verwehrt " für ihn war nach den fünf Vorrunden, die bereits Freitag Vormittag begannen, nur noch ein Platz unter den ersten zehn möglich. Ebenso Kroll und Knoll konnten sich in den letzten beiden Vorrunden verbessern und landeten auf den Plätzen 20 und 49. Mit seiner starken letzten Runde konnte sich Kroll noch unter die Top 20 spielen und verpasste das Halbfinale knapp. Für ihn in seiner noch jungen Karriere ein voller Erfolg. Knoll verbesserte sich von Runde zu Runde stetig, die Formkurve für die nächste Saison zeigt nach oben!
Maximilian Tkocz konnte sich ebenso mit den letzten beiden Runden nach vorn spielen, verpasste jedoch das Finale bei den Junioren knapp und landete schlussendlich auf Platz 5. Stelzer und Stampfer absolvierten das Halbfinale auf einem vierten und fremden Parcours und teilten sich nach fünf Vorrunden plus Halbfinale und damit 99 Bahnen den neunten Platz. Stelzer rutschte mit seinem Halbfinale (33) über neun Bahnen um zwei Plätze ab, Stampfer hingegen verbesserte sich mit dem besten Halbfinale aller Teilnehmer um zwei Plätze. Für die beiden Topspieler des WSCA geht es am nächsten Wochenende zum Saisonabschluss der German Tour nach Potsdam.
Obwohl die reguläre Deutsche Meisterschaft nicht die erhofften Top-Platzierungen bieten konnte, erwies sich die im Vorfeld stattfindende Deutsche Meisterschaft im Weitwurf als Erfolg für die WSCA'ler. Michael Stelzer bewies sein Weitwurf-Talent und wurde mit 149,09 Meter Deutscher Vizemeister im Weitwurf. Dominik Stampfer erreicht mit nur knapp drei Metern kürzer den dritten Platz in der offenen Klasse. Auch Maximilian Tkocz erreicht mit 132,35 Meter einen respektablen 3. Platz bei den Junioren.
Text: Dominik Stampfer