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25.07.2009 | Disc Golf

Deutschlands Top-Spieler zu Gast in Söhnstetten

WSCA legt das Söhnstettener Sommermärchen neu auf – 65 Spieler am Start bei den Albuch Classic

Das Sommermärchen wird neu aufgelegt: Genau ein Jahr nach der Disc Golf- Europameisterschaft in Söhnstetten geben sich diesmal vom 31. Juli bis 2. August die besten Spieler aus Deutschland auf dem Kirchberg ein Stelldichein. Zur 13. Auflage des bedeutendsten Turniers in Deutschland, das vom Sportclub Albuch (WSCA) im Söhnstettener Mauertal veranstaltet wird und mit „Albuch Classic“ einen neuen Namen erhielt, haben 65 Spieler aus sechs Ländern gemeldet. Sie kämpfen nicht nur um 200 Punkte für die Gesamtwertung der German Tour, sondern auch um ca. 2.000 Euro Preisgeld.

Stelzer gegen Lizotte, oder „Lokalmatador“ gegen jugendlichen Shooting Star: auf diesen einfachen Nenner könnte man den sportlichen Reiz der „Albuch Classic“ bringen. Dass der 16jährige Bremer zuletzt vier Turniere in Folge gewonnen hat, beeindruckt Michael Stelzer (WSCA) wenig. „Wir werden sehen, ob Simon dem Druck standhält, wenn er auf ernsthafte Konkurrenz trifft“, wirft der 25jährige den Hut schon einmal in den Ring, „ich will unbedingt gewinnen.“

Allein 16 Spieler gehen für den Sportclub Albuch an den Start. Neben Michael Stelzer, der in der Open-Klasse zu den Top-Favoriten zählt, haben Moritz Lang (WSCA, Söhnstetten) und Volker Meyer (WSCA, Ulm), die nach elf von 19 Turnieren derzeit die Ränge sieben bzw. zehn in der Gesamtwertung der German Tour einnehmen, gute Aussichten auf einen Platz im Vorderfeld. Bei den Masters hat der WSCA mit Vize-Europameister Michael Kobella (WSCA, Augsburg) und dem in der German Tour führenden Martin Fohlert (WSCA, Ulm) gleich zwei heiße Eisen im Feuer.

Dominik oder Marc? So heißt die Frage bei den Junioren. Der 16jährige Realschüler Dominik Stampfer (WSCA, Heidenheim) hat in der German Tour derzeit die Nase vorn, weist aber auch ein Ergebnis mehr auf als Marc Mäding (WSCA, Söhnstetten), der den Kampf um den Sieg in der Gesamtwertung noch nicht aufgegeben hat. Mäding hatte den besseren Saisonstart, aber Dominik Stampfer überzeugte zuletzt bei den Turnieren in Rüsselsheim, Berlin und im Wental.

Dreimal müssen die Spieler den Kurs absolvieren, ehe am Sonntag Nachmittag ab 13 Uhr die Halbfinals und Finals gespielt werden. Sportlicher Höhepunkt ist ohne Frage das Finale der vier besten Spieler der Open-Klasse, das am Sonntag gegen 15 Uhr gestartet wird. Zuschauer können sich dann im Vereinsheim mit Kaffee und Kuchen stärken.

Terminplan:
Samstag, 1. August, 9.15 Uhr: 1. Runde
Samstag, 1. August, 14.00 Uhr: 2. Runde
Sonntag, 2. August, 8.30 Uhr: 3. Runde
Sonntag, 2. August, 13.00 Uhr: Halbfinale Open-Klasse, Finals der anderen Klassen
Sonntag, 2. August, 15.00 Uhr: Finale der vier besten Spieler der Open-Klasse

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