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18.06.2009 | Disc Golf

Vereinsmeisterschaften: Starker Auftritt der "jungen Wilden"

Kobella gewinnt souverän, die Jugend ist auf dem Vormarsch

Die ,,jungen Wilden" des WSCA sorgten bei der Disc Golf-Vereinsmeisterschaft des Sportclub Albuch erneut für Furore: Mit Moritz Lang, Christian Schmidt und Marc Mäding (alle Söhnstetten) erreichten gleich drei von ihnen nach zwei Runden das Finale der besten vier Spieler und belegten in der Gesamtwertung die Ränge zwei bis vier. An Vize-Europameister Michael Kobella bissen sie sich jedoch die Zähne aus. Der WSCA'ler ist derzeit in Topform und darf den Wanderpokal des WSCA erstmals in die häusliche Vitrine stellen. Mit Runden von 44 und 43 nach 36 Bahnen lag er am Ende 19 unter Par. ,,Der Kuchen im Vereinsheim war Klasse und Konkurrenz ist nicht in Sicht", vermeldete der 41jährige selbstbewusst.

Bei den Herren gab es einen spannenden Kampf um die Plätze hinter Michael Kobella. Vize-Europameister Michael Stelzer, behauptete mit 101 Würfen (Runden von 51 und 50) Rang zwei vor Martin Fohlert aus Ulm (103), Dirk Elze (104) und Volker Meyer (105). Thomas Schubert und Vorjahressieger Dennis Stampfer, die nach der ersten Runde noch auf Platz drei gelegen hatten, fielen auf Rang sechs bzw. sieben zurück.

Neben Kobellas Auftritt stand vor allem die in diesem Jahr bestbesetzte Jugend-Konkurrenz in Deutschland im Mittelpunkt. Der Deutsche Juniorenmeister Christian Schmidt zeigte bei seinem Comeback nach zehnmonatiger Turnierpause eine gute Vorstellung und musste sich mit 116 Würfen nur Moritz Lang (113) geschlagen geben, der im Finale der besten vier wurfgleich mit Michael Kobella war und am Ende nur sechs Würfe Rückstand auf ihn hatte.

Dritter in der Jugendklasse wurde Marc Mäding (118). Wie stark diese Klasse besetzt war, zeigt der Umstand, dass der in der German Tour führende und sichtlich mit Heuschnupfen geplagte Dominik Stampfer aus Heidenheim nur Vierter wurde vor Thomas Pfeifer (Söhnstetten), der wie Schmidt seit der Europameisterschaft 2008 kein Turnier mehr bestritten hatte und sich in der zweiten Runde deutlich verbesserte.

Bei den Damen gewann Lisa Wiedemann aus Ulm souverän den Vereinstitel vor Simone Beißwenger.

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