Sportclub Disc Golf Söhnstetten: uneingeschränkt bespielbar (Details)
Skilift: Betrieb in Händen der Gemeinde
Dominik Stampfer ging für den WSCA im 13-Köpfigen deutschen Team in der offenen Klasse an der Start. Zwar konnte der Heidenheimer in den letzten Turnieren nicht ganz überzeugen, dennoch waren Hoffnungen auf eine vordere Platzierung berechtigt. Schließlich kann Stampfer mit zahlreichen großen Turnieren und bereits vier Teilnahmen bei einer Europameisterschaft trotz seines jungen Alters auf eine große Erfahrung zurückgreifen.
Der 18-Bahnen Kurs (Par 61) in Oulu präsentierte sich von seiner schönsten Seite und hatte alles zu bieten: lange offene und kurze, enge Waldbahnen, diverse Höhenunterschiede, künstliche Strafzonen sowie einige Wasserhindernisse verlangte den Teilnehmern ihr bestes Spiel ab. Als wichtigster und entscheidender Faktor wurde aber der Wind gehandelt. Ein Teil der des Kurses liegt direkt an der Finnischen Ostsee, die bekannt für starken und böigen Wind ist.
Während den ersten drei Runden wurden die Teilnehmer größtenteils vom rauen finnischen Wetter verschont. Dennoch fand Dominik Stampfer nur schleppend ins Turnier. Nach einer enttäuschenden ersten Runde von lediglich einem Wurf unter Kurspar, musste Stampfer in der folgenden Runde gar eine Runde von einem Wurf über Kurspar hinnehmen. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die vorderen Plätze in weite Ferne gerückt. Die dritte Runde sollte für Stampfer erneut mit einigen Rückschlägen auf den ersten Bahnen beginnen. Mit einem starken Schlussspurt und vier Birdies auf den letzten sieben Bahnen stand jedoch erneut lediglich eine 1-unter-Par Runde auf der Scorekarte. Dieser Schlussspurt sicherte Stampfer den Sprung in das Finale der besten 40 Spieler und bescherte ihm dadurch die Teilnahme an der vierten Runde.
Besagte vierte Runde sollte für alle Teilnehmer noch lange in Erinnerung bleiben. Bei widrigen Bedingungen, Temperaturen unter 10°C, Windböen bis zu 70 km/h und Starkregen im späteren Verlauf, hatten alle Teilnehmer Schwierigkeiten ihre Frisbeescheiben in der Nähe des Korbes zu platzieren. Zwar spielte Stampfer in dieser Runde seine schwächste des Turniers mit einem Score von sechs über Par, doch waren in dieser Runde Scores in diesem Bereich keine Seltenheit. Schlussendlich stand für Stampfer der 41. Platz zu buche: „Das ist natürlich enttäuschend. Ich habe mich lange auf dieses Turnier vorbereitet und hatte große Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Das es nun nicht gut gelaufen ist, ist sehr Schade, gehört im Sport aber dazu.“ Ergebnisse
Überflieger der EM waren die Finnen mit neun Medaillen, vier davon Gold. Christine Hellstern gewann die einzige Medaille für das Deutsche Team und wurde dritte bei den Damen Masters.
Für Stampfer geht es Mitte September mit fünf weiteren WSCAlern auf die Deutsche Meisterschaft im Sauerland.
Artikelbild: Mit freundlicher Erlaubnis: Eino Ansio, EDGC2016.com
Mit freundlicher Erlaubnis: Eino Ansio, EDGC2016.com
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