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5.11.2015 | Disc Golf

US-Meisterschaften: Stampfer schlägt sich wacker

Im Juli diesen Jahres qualifizierte sich der Disc Golfer Dominik Stampfer im finnischen Nokia bei den European Open für das prestigeträchtigste Turnier des Disc Golf Sports: die United States Disc Golf Championships in Rock Hill, South Carolina.

Für Dominik Stampfer war allein die Qualifikation schon ein Ritterschlag. Über die gesamte Saison gibt es auf den größten Disc Golf Turnieren rund um den Globus jeweils fünf Qualifikationsplätze für das streng limitierte Teilnehmerfeld von nur 70 Spielern der US-Meisterschaften. Als zweiter Deutscher Spieler überhaupt war es dann Anfang Oktober soweit, dass sich der junge Heidenheimer auf die Reise in das östlich gelegene South Carolina begab um sich an dem vier Tage andauernden Wettkampf mit den besten Disc Golfern der Welt zu messen.

Der 18 Bahnen Kurs, als einer der schwersten Disc Golf Kurse der Welt gehandelt, musste an jedem der vier Spieltagen einmal bespielt werden. Bei besten Wetterbedingungen konnte Stampfer in den beiden Auftaktrunden auf sich aufmerksam machen. Mit zwei sehr guten 65er Runden (zwei unter Platzvorgabe/Par) fand er sich inmitten der Weltspitze in den Top 20 wieder: „Auf dem schweren Kurs wollte ich kein Risiko gehen und habe glücklicherweise in den ersten beiden Runden kaum Fehler gemacht."

Leider konnte Stampfer seine starke Leistung in der zweiten Hälfte des Turniers nicht wiederholen. Eine 70er Runde (drei über Par) folgte für Stampfer, womit der Heidenheimer jedoch nur wenige Plätze abrutschte. Der auffrischende Wind verhinderte in der dritten Runde im gesamten Feld Topergebnisse.

Die Finalrunde wird jedoch allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben: Enormer Wind und starker Dauerregen forderte den Spielern alles ab. „Die letzte Runde war wohl die schwerste Runde, die ich je gespielt habe. Seine Konzentration bei solch schwierigen Wetterbedingungen auf einem der schwersten Kurse der Welt über fünf Stunden Spielzeit hoch zu halten war eine große Herausforderung. Da gilt es die Fehlerzahl möglichst gering zu halten." Zwar blieben größere Fehler von Stampfer aus, dennoch benötigte er 76 Würfe (neun über Par). Schlussendlich beendete Stampfer das Turnier auf einem achtbaren 36. Platz und zeigte sich zufrieden: „Die Platzierung hört sich natürlich nur mittelmäßig an. Das Spielerfeld bestand aber aus rund 50% Profis, von denen ich einige hinter mir lassen konnte. Da kann ich auf alle Fälle zufrieden sein."

Auch wenn die finale Platzierung nicht wie erhofft ausfiel, kann der 22-jährige Stampfer den nächsten internationalen Turnieren mit der gewonnen Erfahrung positiv entgegenblicken.

Zur Unterstützung seiner Reise legte er in Zusammenarbeit mit Discmania und dem Sportclub Albuch e.V. eine Fundraiser-Scheibe auf.

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