Sportclub Disc Golf Söhnstetten: uneingeschränkt bespielbar (Details)
Skilift: Betrieb in Händen der Gemeinde
Nicht nur das hochkarätige Starterfeld sollte für viel Spannung um den Ausgang des Turniers sorgen: Die windigen und regnerischen Bedingungen machten den teils sehr bergigen Par 62 Kurs im Schwarzwald den Spielern einige Probleme.
Mit den wechselnden Bedingungen kam der amtierende Deutsche Meister Dominik Stampfer am besten zu Recht. Nach der ersten Runde noch in Lauerstellung auf Platz fünf gelegen, konnte der Heidenheimer in der zweiten Runde die Führung in der Offenen Klasse übernehmen. Am zweiten Turniertag sollten die schlechten Wetterbedingungen dazu führen, dass bereits die dritte Runde als letzte Runde gewertet wurde. Die hohen Windgeschwindigkeiten machten das Spielen im sehr Baumreichen Schwarzwald zu gefährlich. So konnte sich Stampfer mit seiner konstanten Leistung bereits nach Runde drei mit drei Würfen Vorsprung auf Torsten Baus (Potsdam) und insgesamt 16 Würfen unter Par verdient seinen ersten Sieg der Saison holen!
Michael Stelzer, Gewinner der German Tour 2014, blieb nach der ersten Runde hinter seinen Erwartungen, konnte aber zwei sehr gute Runden nachlegen und rutschte mit einem tollen Schlussspurt noch auf den 10. Platz. Diesen teilte er sich mit Teamkollege Moritz Lang aus Söhnstetten, der sich von Runde zu Runde besserte und das Turnier mit 186 Würfen (Par) Wurfgleich mit Stelzer abschloss.
Wie stark das Teilnehmerfeld besetzt war, zeigte sich beim 17. Emanuel Kroll. Der WSCAler spielte eine gute erste und dritte Runde. Lediglich Runde zwei verlief unglücklich und katapultierte Kroll sofort ins Mittelfeld des Feldes. Christoph Kroll und Dirk Elze belegten in der Offenen Klasse die Plätze 24. und 28.
Bei den Grandmastern scheiterte Martin Fohlert denkbar knapp am ersten Saison Sieg. Der Ulmer startete in Runde drei vom dritten Platz eine Aufholjagd auf den Führenden Kraus (Rüsselsheim) und zweitplatzierten Francz (Schweiz), welche jedoch auf den letzten Bahnen des 18er Parcours ein dramatisches Ende fand. Durch unglückliche Roller im bergigen Gelände musste Fohlert federn lassen und landete schlussendlich auf Platz drei. Lothar Henseler wurde 6.
Bei den Masters kam Jürgen Taube durch eine unglückliche Schlussrunde nicht über den 10. Platz hinaus.
Der nächste Stopp der German Tour Major wird am Pfingstwochenende in Weilheim in Oberbayern sein. Auch hier werden zahlreiche Spieler des WSCA erneut auf Punktejagd gehen.