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21.11.2014 | Disc Golf
Emanuel Kroll beim 3rd Drava Forester in Kroatien
Vom 8.-9. November2014 lud der Kroate Dinko Simenc zum dritten mal Disc Golfer aus ganz Europa ein. Mit von der Partie der Allgäuer Emanuel Kroll.
Nach langer Anreise in das im Norden liegende Varazdin nutzte Kroll den Freitag Nachmittag um den für ihn fremden Kurs kennen zu lernen. Nach zwei Trainingsrunden war das Fazit klar: „Der Kurs war absolut perfekt gepflegt, sowohl im Wald, als auch die Bahnen entlang des Drava-Fluss. Wir hatten optimale Wetterbedingungen.“
Das Turnier in Kroatien bot einige Specials für die 68 Teilnehmer, die aus insgesamt 12 (!) Nationen anreisten: Drei Shuttle Busse standen für die Spieler zur Verfügung, die ständig zwischen dem Spielerhotel und Kurs pendelten. Sogar zwischen Bahn 18 und Bahn 1 verkehrte dieses Shuttle, lagen diese Bahnen doch zu Fuß fünf Minuten auseinander.
Die Wetterbedingungen für Samstag standen schlecht. Jedoch verzog sich der Regen bereits nach dem Warmspielen und der Regenschirm konnte mit wenigen Ausnahmen den gesamten Samstag über in der Tasche bleiben. Der 23-Jährige Kroll spielte sich gemeinsam mit dem Vorjahressieger aus Finnland mit Runden von 53 und 51 auf einen hervorragenden 3. Platz. „Mit den beiden Runden war ich höchst zufrieden“, so Kroll.
Der Sonntag zeigte sich in Varazdin von seiner besten Seite. Traumhaftes Wetter, strahlend blauer Himmel und hohe Temperaturen sollte die Spieler zusätzlich anspornen. Insgesamt acht Spieler hatten die Möglichkeit auf den Finaleinzug. Emanuel Kroll konnte jedoch an seine starke Leistung vom Vortag nicht anknüpfen und spielte sich mit einer 59 aus dem Finale heraus und landete auf Platz sieben. Den ersten Platz belegte der Finne Teemu Malmelin.
Das persönliche Fazit von Emanuel Kroll: „Ich habe mich auf diesem Kurs sehr wohl gefühlt und auch die ersten beiden Runden nahe zu perfekt gespielt, bis auf ein paar schlechte Entscheidungen bei einigen der Mando und double Mando Bahnen.
In der Dritten Runde war es einzig und allein die Nervosität aufgrund der beiden Top Spieler aus Finnland im Flight. Ich habe zwar einige sehr gute Drives gehabt aber beim Putten keine ruhige Hand gehabt und das hat sich dann durch die komplette Runde gezogen und mir war es nur zu einem Birdie vergönnt, was leider zu wenig war.
Aber nichts desto trotz war es eine sehr tolle Erfahrung für mich und ich werde im nächsten Jahr bestimmt wieder an den Start gehen und hoffe natürlich das einige aus dem WSCA oder sonstige Tunierspieler auch mit dabei sind, da es wirklich sehr zu empfehlen ist.“
Text: Domink Stampfer / Emanuel Kroll
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