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10.10.2014 | Disc Golf
Stampfer dominiert Disc Golf DM
Bei den 28. Deutschen Meisterschaften im Disc Golf in Rüsselsheim kämpften zehn Spieler des Sportclub Albuch e.V. (WSCA) um die Titel in ihren Divisionen. Mit Erfolg: neben vielen guten Platzierungen kehrte der WSCA mit dem Titel zurück. Dominik Stampfer beeindruckte das Publikum von der ersten bis zur letzten Bahn und holte sich den Meistertitel!
Die Zeichen für spannende Titelkämpfe standen besser als je zuvor, fanden doch nahezu alle der besten Disc Golfer Deutschlands den Weg in die Opel-Stadt. Für den WSCA standen die Chancen mit einem starken Team deutlich besser, als in den Jahren zuvor. Der aktuell führende der German Tour, Vize-Europameister 2008 und Deutscher Meister 2006 sowie mehrfacher Juniorenmeister Michael Stelzer (Söhnstetten) setzte sich gemeinsam mit Dominik Stampfer (mehrfacher Sieger der German Tour und Juniorenmeister 2009 und 2010 aus Heidenheim) ein Ziel: der Kampf um den Titel in der offenen Klasse. Davon träumte auch Cornelia Held, die nach langjähriger Pause wieder nach dem Titel greifen wollte. Für sie hatte diese DM auch symbolischen Charakter, denn hier in Rüsselsheim wurde sie bereits 2008 Deutsche Meisterin, bevor Sie eine Pause einlegte. Beste Voraussetzungen also für ein Turnier auf zwei Kursen die konstant hohes Niveau und ein absolut fehlerfreies Spiel abverlangten.
Nach einem langen Auslandsaufenthalt und wenig Trainingszeiten lief die Vorbereitung für den 21-jährigen Dominik Stampfer eher schleppend und er konnte in diesem Jahr selten Spitzenpositionen verzeichnen. „Die letzten Monate waren mit einer großen Pause alles andere als erfolgreich.“, urteilte Stampfer selbst, „dennoch war der Titel nach dem Vize-Meister 2011 mein großes Ziel“. Diese kreative Pause kam ihm offenbar zugute, denn er startete phänomenal mit zwei Würfen Vorsprung in das Turnier und setzte einen soliden Grundstein für sein großes Ziel. Von da an nahm alles seinen Lauf. Stampfer spielte alle Runden auf Top-Niveau, setzte sich über die kommenden fünf Runden langsam aber sicher von seinen Verfolgern ab und zog mit sicheren zehn Würfen Vorsprung in das Finale ein.
Ins Finale mit einem so großen Vorsprung starten, das gab Stampfer die große Sicherheit, die sich jeder Finalist wünscht. Für Stampfer hieß es jetzt nur noch warten auf den Titel. Nach einem fast perfekten Finale konnte er sich mit hoch erhobenen Händen als den neuen Deutschen Meister feiern lassen.
Sein Mitstreiter Michael Stelzer hatte dies 2006 selbst erlebt. In diesem Jahr verpasste er den Einzug ins Finale nur um wenige Würfe. „Im Endeffekt war bei dieser DM einfach keine bessere Platzierung möglich,“ so Stelzer, „ich habe auf jeder Runde einfach zu viele Fehler gemacht“. Zwar blieb für Stelzer der erhoffte große Wurf bei der DM aus, doch seine Hoffnung liegt auf der German Tour. Hier ist der Tour-Sieg in greifbarer Nähe. Mit Platz neun beendete Stelzer die DM dennoch mit einem respektablen Ergebnis unter den Top-10.
Cornelia Held (Schnaitheim) konnte sich nach drei Runden mit wenig Rückstand unter den besten Vier behaupten. Die sechsmalige Deutsche Meisterin konnte jedoch im weiteren Verlauf ihren konstanten Start in das Turnier nicht halten. Für Sie ist der sechste Platz nach langer Pause und nur drei Monaten intensiver Vorbereitung vorzeigbar, wenn auch hinter ihren eigenen Erwartungen.
Für Karl-Heinz Warnke (Heidenheim) in der Grandmaster Klasse begann das Turnier nicht wie gewünscht. Mit Grippe kämpfend blieb er zu Begin hinter seinen Erwartungen, konnte sich dann aber sehr stark steigern. Mit einer tollen Schlussrunde beendete er das Turnier bei einem starken Feld auf dem vierten Platz.
Die weiteren Platzierungen des Team-WSCA: Emanuel Kroll 14., Dirk Elze 27., Christoph Kroll 30., Florian Knoll 42. (alle offene Klasse), Jürgen Taube 18. (Masters Klasse), Tom Häberle 10. (Junioren Klasse)
Die Teilnehmer der DM haben ihre Erlebnisse in einem eigenen Bericht geschildert.
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