Sportclub Disc Golf Söhnstetten: uneingeschränkt bespielbar (Details)
Skilift: Betrieb in Händen der Gemeinde
Dort wird der 16-Bahnen Kurs als leicht modifizierter 18-Bahnen Kurs als einer von zwei DM-Kursen zu spielen sein. Entgegen dem Ausdruck „Die Generalprobe muss schief laufen“ konnten die WSCA´ler gute Ergebnisse und insgesamt 4 Podestplätze einfahren. Dabei stachen die WSCA-Vertreter in der Open Division besonders hervor.
Nach zwei Runden noch mit drei Würfen Vorsprung in Führung gelegen, musste Michael Stelzer in der Finalrunde Federn lassen und beendete das Turnier auf Platz drei. Der relativ kurze, aber technisch sehr anspruchsvolle Kurs kostet Stelzer in der Finalrunde zu viele Würfe um seinen Vorsprung zu halten. Dadurch konnte WSCA-Kollege Christian Schmidt durch eine solide Finalrunde auf Stelzer aufholen und schloss schlussendlich mit 144 Würfen gemeinsam mit Stelzer auf dem geteilten dritten Platz ab.
Dominik Stampfer, der bereits die letzten drei Turniere im Waldschwimmbad gewinnen konnte, spielte sich gemeinsam mit seinem Kontrahenten Ralf Hüpper (Köln) durch eine starke Finalrunde auf Platz eins. So kam es nach 48 gespielten Bahnen auf einem Kurs, der mit kurzen und engen Bahnen, viel Wasser, noch mehr Bäumen und auch einigen langen Bahnen alles mit sich brachte, zu einem Stechen um den Sieg. Der junge Heidenheimer trotzte dem Déjà-vu des vergangenen Stechens in Hesselbach und konnte sich nach der vierten Extra-Bahn per CTP seinen vierten Sieg im Waldschwimmbad in der Open Klasse holen! Dirk Elze schaffte es mit 161 Würfen als vierter WSCA´ler unter die Top-Ten.
Bei den Grandmasters hatte Karl-Heinz Warnke nach einer ersten schwächeren Runde keine Chancen die beiden Lokals Janske-Drost und Kraus (beide Rüsselsheim) abzufangen. Dennoch spielte sich der Heidenheimer wieder nach vorn und belegte schlussendlich einen guten dritten Platz in der Grandmaster-Klasse. Ortwin Pelger belegte mit sechs Würfen Rückstand auf Warnke den fünften Platz.
Bei den Junioren belegten Tom Häberle und Dylan Lally die Plätze vier und sieben und zeigten einen deutlichen Anstieg der Formkurve. Häberle zeigte mit seiner 55 in Runde zwei, dass er in Zukunft um die Podestplätze der Junioren mitspielen kann. Dylan Lally konnte sich in Runde drei um elf, bzw. zwölf Würfe im Vergleich zu seinen vorausgegangen Runden verbessern! Sein Vater Douglas Lally schaffte es in der Masters Division als letzter in die Top Ten und rundete damit die WSCA Leistung ab.
Alles in allem war das Turnier für die WSCA´ler eine sehr gelungene Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft Ende Oktober in Rüsselsheim – und bereitet gute Aussichten für die nächsten Turniere!
Text: Dominik Stampfer